Dreharbeiten zweiter Teil "Sieben Jahre in Tibet" in Rhodt

Heute am ersten April 2017 beginnen genau 20 Jahre nach dem ersten Teil "Sieben Jahre in Tibet" die Dreharbeiten zum zweiten Teil mit dem Titel "Sieben Schorle auf der Rietburg".
Regisseur Jean-Jaccques Benaud, der auch die Filme "Hai-Alarm im Triefenbach", "Das fliegende Leberknödel-Monster" und den Kassenschlager "Mit Schirm, Charme und Schobbe" gedreht hat, sagte dazu:

 

Nach dem ausufernden Star-Epos des ersten Teils suchten wir 20 Jahre lang nach einer noch emotionaleren und brachialeren Umgebung als in Tibet. Wir haben die ganze Welt bereist, doch keine Location hat uns so gefesselt, wie Rhodt unter Rietburg und die dortige Umgebung. Ich habe geweint, als ich vor dem Blättersberg stand.

Der Protagonist ist auch im zweiten Teil wieder mit Prad Bitt besetzt, der zu seiner Rolle sagte:

 

Tibet war schon eine sehr große Herausforderung, aber in Rhodt können wir die Messlatte nochmal höher legen. Speziell die Schlüssel-Szene, bei der ich mit der Riesling-Schorle Nummer vier in der Hand am schönen Punkt lallend meinen Zorn in die Rheinebene schreie während ich emotional zusammenbreche, hat mir sehr viel Kraft abverlangt.

Die Handlung ist in "Sieben Schorle auf der Rietburg" nun wesentlich dramatischer, als die des ersten Teils. Der Bergsteiger Friedrich Firrer (Prad Bitt) bekommt einen Brief seiner Frau, dass seine Großmutter nicht vom Keschde-Sammeln wiedergekommen ist. Er macht sich dann auf die beschwerliche Suche rund um den Blättersberg. Auf der Rietburg erscheint ihm dabei der Geist Herrmann von Riets, der ihn mit einem Fluch belegt. Friedrich muss in einer Nacht sieben Schorle leeren, sonst findet er seine Großmutter nie.
Listhaft nimmt der Geist jedoch sieben Rhodter Piff, was der doppelten Schorlemenge entspricht. Sieben Jahre lang trinkt Friedrich nun jede Nacht die Schorle, scheitert aber immer an der vierten.
In einer Nacht schreit er dann seinen Gram und seinen Kummer vom schönen Punkt in die Dunkelheit, was von allen Einwohnern Rhodts gehört wird.
Daraufhin beschließen die einfühlsamen Rhodter ihm zu helfen. Eine Kräuterfee aus Rhodt sammelt bei Vollmond von jedem Bewohner aus Rhodt einen Tropfen Blut und vermischt es mit einem Rhodter Gewürztraminer des ältesten Rebstockes. In der Rietania-Hütte verabreichen sie Friedrich das Elexir, worauf er sieben Nächte schläft. In der achten Nacht trinkt er dann die sieben Schorle, worauf hin der Geist seine Macht verliert und er den Rest seines Daseins als Hirsch in einem Tiergehege verbringen muss.
Die Großmutter jedoch wurde dann von Friedrich aus dem Ludwigsturm befreit, in dem der Geist sie gefangen hielt. Noch heute kann man nachts am schönen Punkt leise den Schrei Friedrichs hören und am Ludwigsturm ein leises großmütterliches "Friedrich, bist Du es?". Zumindest nach sieben Schorle.

 

Der Film kommt 2018 in die Kinos, Mitglieder des PWV-Rhodt erhalten ein Freiticket, außerdem bieten unsere Wanderführer kommentierte Wanderungen zu den Original Drehorten an.